9.Juni…

DONNERSTAG, 9. JUNI 19.30 Uhr

Haus am Dom / Frankfurt am Main

Vernissage mit Lesung und Musik

19 Uhr Vernissage „Der Mensch hinter dem Bild“

 Einführung: Prof. Dr. Lisa Niederreiter

 Die Künstlerinnen und Künstler des Offenen Ateliers zeigen eine Vielfalt an Werken, die dazu einladen, sich berühren zu lassen.

Musikalische Begleitung: Gruppe MiTabo – Joachim Sträub / Piano, Ingo Mayer / Schlagzeug, Axel Weiss / Bass

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29. November…

SONNTAG 29. NOVEMBER 2015, 17 UHR

LESUNG IN LEICHTER SPRACHE

Philippe Pozzo di Borso

ZIEMLICH BESTE FREUNDE

 Armin Nufer und Michael Wendt 


Mit der Herausgabe von Philippe Pozzo di Borgos „Ziemlich beste Freunde“ setzte die Aktion Mensch 2013 auf dem internationalen Literaturfestival lit. COLOGNE ein Zeichen: sie machte das Buch zum Kinoerfolg lesbar für alle. „Über 14 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung, also 7,5 Millionen Menschen in Deutschland haben Schwierigkeiten beim Lesen. Sie sind von wichtigen Informationen und unterhaltsamer Literatur förmlich abgeschnitten. Mit der Übersetzung des Bestsellers ‚Ziemlich beste Freunde‘ in Einfache Sprache machen wir den Roman zugänglich für alle“, erklärte Martin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch.
 Kooperationsveranstaltung des Landesverbandes der Lebenshilfe Hessen e.V. und der Stadt Hochheim am Main, Modellkommune für Inklusion.
Es spielt das Saxophonensemble Kurorchester Gnadenlos. Es lesen Armin Nufer und Michael Wendt.
Weinbaumuseum Hochheim
Wiesbadener Straße 1
65239 Hochheim am Main
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18. November…

MITTWOCH 18. NOVEMBER 2015, 19.30

LESUNG

UTOPIA

von Ahmed Khaled Towfik (Ägypten)

In seinem eben in Deutschland erschienenen Thriller schildert Towfik eindrucksvoll die Gefühlskälte einer saturierten Gesellschaft, für die Drogen und Gewalt die vielleicht letzten Möglichkeiten sind, sich selbst zu spüren. Der Roman skizziert Ägypten im Jahr 2023, in der die Spaltung zwischen Arm und Reich zementiert ist: angesichts aktuell zunehmender sozialer Spannungen weltweit ein drängender, beängstigender Weckruf.
Hinter den hohen Mauern, die die Luxuskolonie Utopia von der Aussenwelt abschotten, plagt die Menschen die Langeweile. Die »Jagd« verschafft ihnen den ersehnten Nervenkitzel.
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Towfik, geb. 1962, ist Professor an der Uni Tanta. Als erster arabischer Autor schrieb er Horror, Science-Fiction und Medizinthriller und wurde damit zu einem der meistgelesenen Schriftsteller in der arabischen Welt. Er veröffentlichte über 100 Bücher.
Eintritt: 6 Euro (erm. 5 Euro)
Veranstalter: Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden e.V. mit frdl. Unterstützung des Lenos Verlags
Ort: Weltladen Wiesbaden, Oranienstrasse 52
(Buchcover, Lenos Verlag, Basel)

6. November…

AB 6. NOVEMBER / THEATERSAAL im GASTHAUS “ZUM GOLDENEN RITTER” / BUDENHEIM

Pank & Ratius – Kleine Bühne Budenheim e.V. 

 

Neil Simon

„Ein ungleiches Paar“

Regie: Armin Nufer

 

Schlampige Lebenskünstlerin trifft auf Putzteufel. Das Einzige, was die Freundinnen Olive und Florence eint: beide sind von ihren Männern verlassen wurden und sie teilen sich jetzt Küche und Bad in Olives Apartment. Für die Frauen ist das beileibe kein Zuckerschlecken. Ihre Freundschaft ist einer harten Bewährungsprobe ausgesetzt . Neil Simons Komödie „Ein ungleiches Paar“ ist die weibliche Antwort auf „Ein seltsames Paar” (Sunny Boys) aus dem Jahr 1968 – in der Filmversion mit Walter Matthau und Jack Lemmon längst zum Klassiker geworden.

Plakat Ein ungleiches Paar

Sechs Frauen treffen sich regelmäßig zum Trivial-Pursuit Abend. Sie können unterschiedlicher nicht sein und doch sind sie schon über lange Jahre miteinander verbunden. Sie sind taff, naiv, chaotisch, anstrengend, hilfsbereit, ehrlich und vieles mehr.  Eines Abends fehlt eine der Frauen, sie wurde von ihrem Mann verlassen und möchte sich umbringen. Als sie später dann doch noch auftaucht, nimmt das Chaos seinen Lauf.

Neil Simon, Jahrgang 1927, stammt aus dem jüdischen Viertel in Brooklyn und lebt auch heute in New York. Er begann schon früh, gemeinsam mit seinem Bruder, Drehbücher und Sketche für Bühnenshows zu schreiben. Seit seinem ersten Theatererfolg 1961 schrieb er zahlreiche Gesellschaftskomödien, die später in Starbesetzungen verfilmt wurden.

PREMIERE: 06.November 2015, 20 Uhr
WEITERE VORSTELLUNGEN: 07./13./14./15./20./21. November, 20 Uhr
(Einlass und Abendkasse jeweils 19.30 Uhr)
ORT: Theatersaal im Gasthaus „Zum goldenen Ritter”,  Hauptstraße 1, 55257 Budenheim
Eintritt: 10 Euro (eine Ermäßigung von 2 Euro für Schüler und Studenten wird an der Abendkasse erstattet)
VVK: Online oder Schreibwaren Lang, Bergstraße, Budenheim, Tel.: 06139/5587

 

27. Oktober…

DIENSTAG 27. OKTOBER 2015, HR2 Spätlese 22.00 bis 22.30 Uhr

Programmtipp HÖRFUNK

 

Der Wiesbadener Limes-Verlag – ein lyrisch-literarischer Streifzug (1. Teil)

Der Limes-Verlag in Wiesbaden gehörte zu den bedeutendsten Verlagen der jungen Bundesrepublik Deutschland. Mit feinem Gespür zog der Verleger Max Niedermayer Autoren nach Wiesbaden, die große Berühmtheit erlangen sollten: etwa Gottfried Benn, Peter Rühmkorf, Hans Arp, Claire und Yvan Goll. Mit der Übersetzung und Veröffentlichung der Werke von Truman Capote, Allen Ginsberg, Jack Kerouac oder William S. Bourroughs eröffnete der Verlag den deutschsprachigen Lesern in den 50er und 60er Jahren den Zugang zur amerikanischen Literatur der Beat-Generation und etablierte seinen Ruf als Avantgarde-Verlag. Die „Spätlese“ sendet eine Aufzeichnung vom „Tag für die Literatur“ am 31. Mai 2015 im Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine. Armin Nufer liest Gedichte und Texte berühmter Autoren des Limes-Verlags, begleitet von Cornelia Zimanowski am Klavier. Die Moderation hat Susanne Lewalter vom Kulturamt Wiesbaden.

11. Oktober…

SONNTAG 11. OKTOBER 2015, 20.15 Uhr SWR-Fernsehen

PROGRAMMTIPP TV

Die Geschichte des Südwestens

Folge 3: Wie wir zu aufgeklärten Menschen wurden – Absolutismus und Aufklärung
 Jacob Georg Schäffer (Armin Nufer), Oberamtmann in Sulz. Er macht sich einen Namen als Strafverfolger. Denn so prächtig das Leben am Hofe ist, so armselig ist es für große Teile der Bevölkerung. Viele müssen betteln oder holen sich mit Gewalt, was sie mit ehrlicher Arbeit nicht verdienen können. Der Südwesten ist ein Dorado für Räuberbanden. Schäffer hat ihnen den Kampf angesagt und verfolgt sie mit neuen kriminalistischen Methoden.

 

8. November…

SONNTAG 8. NOVEMBER 2015, 11 Uhr

LESUNG

Eugen Roth

Ein humoristisches Programm zum 120. Geburtstag des bayerischen Volkspoeten


Es liest Armin Nufer, Schauspieler und Sprecher
Am Keyboard spielt Pianist Norbert Waidosch

In witzigen und mitunter tiefsinnigen Reimen blickt
Eugen Roth (1895 – 1976) in die menschliche Seele.
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„So geht der Mensch tagaus tagein sich ewig selber auf den Leim.“
Eine Veranstaltung vom Kulturkreis Weilimdorf
Sonntag, 08.11.2015, 11 Uhr
Stadtteilbibliothek Weilimdorf
Löwen-Markt 1
Eintritt: 10 €, Mitglieder 7 €

20. Juni….

SAMSTAG 20. JUNI 2015 , 20 Uhr Theatersaal „Zum goldenen Ritter“ Budenheim

Lesung

THEATERTHEATER

 

Seit 2007 führt Armin Nufer bei der Budenheimer Theatergruppe „Pank & Ratius – kleine Bühne Budenheim e.V.“ Regie. Einmal im Jahr macht das Ensemble die Bühne frei für seinen Regisseur. Immer passend zur Mittsommernacht ist Armin Nufer mit einer mit einer Lesung im historischen Theatersaal in Budenheim zu erleben. Unter dem Motto „WIR SIND ZEHN“ feiert der Verein jetzt Geburtstag.

Zum 10-jährigen Jubiläum des Theatevereins hat sich Nufer das Thema Theaterleben vorgenommen. Parallel dazu haben die Darsteller der vergangenen zehn Jahre diesmal ohne ihn kleine Theaterszenen einstudiert. In Budenheim stehen die Verhältnisse also kurzfristig auf dem Kopf. Auf der Bühne teilen sich der Regisseur und das Ensemble erstmalig gemeinsam einen vergnüglichen Abend mit allerhand Skurrilem, Nachdenklichem und Erbaulichem von den Brettern die für manchen die Welt bedeuten und für andere die Welt schräg stellen. Wie der schöne Schein der Bühne die hohe Kunst der Literatur bewegt und beeinflusst hat, werden die von Armin Nufer geschickt zusammen- und packend vorgetragenen Texte enthüllen.

Einen kleinen Einblick in die Arbeit Nufers bei „Pank & Ratius“ und seine bisherigen Produktionen mit dem Verein liefert die Festschrift des Vereins.

Samstag, den 20. Juni um 20 Uhr. Einlass, 19 Uhr. Theatersaal im „Gasthaus zum Goldenen Ritter“, Hauptstraße 1, Budenheim.

Eintritt inklusive kleiner Snacks 8 Euro

Karten sind ab 19 Uhr an der Abendkasse erhältlich

Vorverkauf

online über Pank & Ratius – kleine Bühne Budenheim e.V.

oder bei Schreibwaren Lang, Bergstraße 17, 55257 Budenheim, 06139/5587

Pank und Ratius – Kleine Bühne Budenheim e.V. Gasthaus “Zum Goldenen Ritter” / Hauptstraße 1 / 55257 Budenheim

14. Juni…

SONNTAG 14. JUNI 2015 , 11.00 Uhr, Weltladen Wiesbaden

Lesung

KAFFEE MORTALE ODER LOB DER FAIREN BOHNE  

 

Geschichten und Gedichte ernster und heiterer Natur über Kaffeekult und Kaffeekultur.

ARMIN NUFER, Schauspieler und Sprecher, liest eine Auswahl anregender, kritischer und witziger Texte.

Clark Gable lachte nie, bevor er einen Kaffee getrunken hatte,
auch Tania Blixen war eine große Kaffeeliebhaberin, ebenso
wie Jean Paul, der meinte, dass es außer der Philosophie
kein so gutes Treibmittel für ́s Gehirn gäbe, als Kaffee und
Schach. Und Franz Kafka? Der glaubte nicht daran,
dass Kaffee den Körper dehydriert. Sonst, so sagte er,
wäre er längst zu Staub zerfallen.
Wir reichen dazu Kaffee, Kekse und Kaffeekonfekt.
Eintritt € 5

„Ein langer lohnender Nachmittag“ Kritik zur Lesung am 31. Mai

 

Unter dem Titel 

Autoren des Wiesbadener Limes-Verlags

lobt Viola Bolduan, Ressortleiterin Feuilleton beim Wiesbadener Kurier die von HR2 Kultur mitgeschnittene Lesung in der Villa Clementine vom 31. Mai

WIESBADEN – Sonntag feierte Hessen den „Tag für die Literatur“ und zählte landesweit knapp 20 000 Besucher. Wiesbaden nahm teil mit – zugegeben – kleinerem Publikum im Literaturhaus, als Leiterin Susanne Lewalter dort „bedeutende Autoren des Wiesbadener Limes-Verlags“ vorstellte. Max Niedermayer, gelernter Schriftsetzer und Druckerei-Inhaber, war es kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gelungen, in Wiesbaden, im Pariser Hof, mit Leidenschaft und Neugier einen Verlag zu gründen.

Nachkriegszeit

Im Verlagshaus im Pariser Hof trafen sich bedeutende Büchermacher aus Leipzig, die von der amerikanischen Besatzung bewusst in die hessische Landeshauptstadt übergesiedelt worden waren. Mit ihnen teilte Niedermayer das Warten auf die Drucklizenz und die Sorge um genügend Papier. Er wusste wie sie, dass zum Leben nicht nur das Überleben, sondern auch das Buch gehört.

Max Niedermayer selbst hat ein Büchlein, „Pariser Hof“, geschrieben, in dem er seine Autoren präsentiert. An die wichtigsten darunter wurde im Literaturhaus erinnert. Armin Nufer rezitierte aus den Werken und Cornelia Zimanowski komplettierte mit Eigenkompositionen auf dem Flügel (und mit anderen kleinen Instrumenten). Der Verleger hatte keine Scheu vor den unterschiedlichen Temperamenten, den verschiedenen Ausdrucksstilen seiner Autoren, den literarischen Entwicklungen vom frühen 20. Jahrhundert an bis über die Nachkriegszeit hinaus.

Schmierenschauspieler Hitler

Er bringt die Erinnerungen der jüdischen Emigrantin Grete Weil („Leb ich denn, wenn andere leben“) heraus, in denen die 1906 Geborene eine Begegnung mit „Schmierenschauspieler“ Adolf Hitler schildert und die so kritischen wie sprachvirtuosen Gedichte des jungen Rühmkorf. Freundschaft schließt er mit Gottfried Benn, der für den diskreditierten Autor Druckerlaubnis durchsetzt und bringt den dicken Familien- und Zeitroman „Theodor Chindler“ von Bernard von Brentano in Deutschland heraus. Dass alle, und nicht nur die Hauptprotagonisten, der oben genannten Acht in der Lesung gleichberechtigt vorkommen sollten, bedurfte einer Pause und zog die Veranstaltung in die Länge. Etwas weniger Textbeispiele hätten auch gereicht.

Gleichwohl – Armin Nufer beherrschte seine Rolle als Rezitator glänzend: aufmerksam und präsent, mitschwingend auf den verschiedenen Stimmungen. Komponistin und Pianistin Zimanowski ergänzte empathisch die individuellen Tonlagen von energisch-kraftvoll bis zu milde-sanft.

Im zweiten Teil ging sie dann tatkräftig mit ihrem Instrument um und nutzte auch dessen Saiten. Schließlich lief es auf den Verlags-Höhepunkt Gottfried Benn zu. Er bringt Leben als ungelöster Widerspruch in Verse und hält als Fazit fest: „…es gibt nur zwei Dinge: die Leere / und das gezeichnete Ich.“ Klug ausgewählt der anschließende Brentano-Text über Goethe in Wiesbaden (1814), dessen „West-östlichen Divan“ und seinem Besuch der Brentano-Familie in Oestrich-Winkel („ich schlief in Goethes Bett“). Furioser Abschluss dann mit Peter Rühmkorfs „Mit den Jahren…“ – dem rhythmischen Parforceritt eines lyrischen Ich-Darstellers durch seine Auftrittsorte. Wiesbaden kommt auch vor. Schwierigst zu lesen – und hervorragend gelesen, und auf dem Klavier die Wortmusik des Poeten nachempfunden. Ein langer, lohnender Nachmittag.


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