15.September…

Musik und Literatur

am

Sonntag, 15. September, 15 Uhr im

Weltladen Wiesbaden

 

Balkan, Klezmer, Klassik und Texte aus aller Welt

GIOCOSO spielt – Armin Nufer liest

Zu einem abwechslungsreichen musikalisch-literarischen Sommerausklang lädt der Weltladen Wiesbaden in die Oranienstraße 52 ein.

ako giocoso 389 Foto Malgorzata Swedrzynska (2)

Zum 4. Mal ist die Gruppe Giocoso (früher Trio VAV) zu Gast, ein veritables musikalisches Chamäleon. Mit Ako Karim, Klarinette, Saxofon; Stefan Kowollik, Gitarre; Florian Werther, Bass; Gilbert Kuhn, Drums.

Armin Nufer liest aus Auszüge aus Reiseerzählungen

 

 Veranstalter ist das Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden e.V.

 Weltladen Wiesbaden

Oranienstr. 52, 65185 Wiesbaden

T: 06 11 – 37 37 29 

EINTRITT FREI – SPENDEN WILLKOMMEN

 

 

26. Mai…

Stillstand gibt es nicht

2. Alternative Kulturtage Wiesbaden

„Baustelle Revolution“ von Lucio Urtubia

Lesung und Filmausschnitte

An nichts glauben und doch alles für möglich halten.

Lucio Urtubia, spanischer Anarchist und Unterstützer verschiedener linker Gruppierungen beschreibt in seiner Autobiographie sein bewegtes Leben. Gekennzeichnet durch Erfahrungen der alltäglichen Repression im Faschismus schließt er sich dem anarcho-syndikalistischen Widerstand gegen die Franco-Diktatur an. Das Fälschen von Dokumenten und Geldbeschaffungsaktionen spielen im Leben des gelernten Maurers fortan eine große Rolle und zahlreiche Widerstandsorganisationen profitieren von seinen Fertigkeiten. Die Autobiographie Lucio Urtubias wird durch Auszüge des Films „Lucio Urtubia – Anarquista y Albanien“ untermalt.

Es liest Armin Nufer

 

Sonntag, 26. Mai, 19.30 Uhr

Café Klatsch

Marcobrunnerstraße 9

65197 Wiesbaden

Fon: 0611-440266 

Die Alternativen Kulturtage Nr.2  werden vom 21. bis 29. Mai 2013 veranstaltet.

Programm und Programmänderungen unter akwi.blogsport.de

 

16. Mai…

 

GANZ SCHÖN WILD

Kinderperformance veranstaltet vom

Amt Für Soziale Arbeit und Die Kunstwerker

Große Schlachthofhalle Wiesbaden

60 Schülerinnen und Schüler aus der Bodelschwingh-, der Ludwig-Beck-, der Hermann-Ehlers-, der Wichern- und der Diesterwegschule zeigen eine Aufführung in der vom Bühnenbild über die Musik bis zum Tanz alle Elemente gemeinschaftlich erarbeitet wurden.

Regie: Armin Nufer

Flyer_ganzschönwild_1_Seite_2

Karten gibt es hier

 

18. April…

Donnerstag, 18. April, 19.30 Uhr

 

Mosambik heute

Literaturlesung und Expertengespräch

mit Armin Nufer, Schauspieler und Sprecher und Peter Ripken, Journalist, Herausgeber und Afrikaexperte

 

Vorgestellt wird der Roman

UNTER DEM FRANGIPANIBAUM

 

Frangipanibau

(Bilder: Unionsverlag) 
 

von Mia Couto

( geb. 1955  Sohn portugiesischer Einwanderer, wohnhaft in Maputo, Mosambik)

couto mia

Charakteristisch für seine Werke ist die inhaltliche Nähe zum lateinamerikanischen magischen Realismus und seine souveräne Verwendung der portugiesischen Sprache. Couto ist befreundet mit Henning Mankell, der auch das Vorwort zum FRANGIPANIBAUM schrieb.
In einem Altenheim in der Provinz versucht ein Inspektor den Todesfall eines Bewohners aufzuklären und wird während seiner Ermittlungen in Kultur und Geschichte des Landes eingewoben/verstrickt.
„Ich bin der Tote“ – so fängt der Roman an. Nein, das ist nicht der, um den es geht. Das ist ein Halbtoter, der schon lange unter der Erde liegt. Davon später. Gesucht: Die Mörder von Vasto Excelencio, dem Direktor des Altenheims.
Das Altenheim: eine bröckelnde Festung auf einer Insel, vom Festland Mosambiks durch einen Minengürtel getrennt, nur mit dem Helikopter erreichbar. Hat der Direktor die Alten ausgeplündert? War er in Waffenschmuggel verstrickt?
Was befindet sich in den ewig verschlossenen Lagerschuppen? Und warum redet der ermittelnde Inspektor total an den Alten vorbei und auch an der Krankenschwester, mit der er der Tradition gemäß erst mal Sex haben müsste (sagt sie).

 

Unknown

(Bild: Peter Ripken)

Peter Ripken konfrontiert uns mit Mosambiks Vergangenheit, Postkolonialismus, dem gepriesenen und gescholtenen Wirtschaftswunderland und seiner zukünftigen Entwicklung. Als Literaturvermittler wird er auch über Kultur und Literatur im heutigen Mosambik sprechen.

 

Donnerstag, 18. April, 19.30 Uhr

Veranstalter: Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden / Weltladen Wiesbaden in Zusammenarbeit mit dem 

Literaturhaus Wiesbaden / Frankfurter Straße 1 / 64189 Wiesbaden

0611/3415837 oder literaturhaus-wiesbaden@freenet.de

Eintritt: 9 Euro / 6 Euro ermäßigt

 

15. Januar…


Dienstag, den 15.Januar 2013 um 20 Uhr

Premiere FRANZ DAS THEATER

Der Unbekannte und das Mädchen

 

Ein Theaterprojekt für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung

Eine junge Frau fühlt sich unverstanden und verlässt ihr Zuhause. Unterwegs begegnet sie dem geheimnisvollen Unbekannten und lernt mit ihm eine Welt kennen, die sie staunen macht.

Von einer, die auszog, um das Leben zu lernen….Pressespiegel

Seit vielen Jahren veranstaltet das Wiesbadener thalhaus nun schon die Theaterprojekte von FRANZ DAS THEATER, das aus der Initiative der Lebenshilfe Wiesbaden e.V. hervorgegangen ist.

In DER UNBEKANNTE UND DAS MÄDCHEN – unter der Regie und nach dem Script von Armin Nufer – zeigt FRANZ DAS THEATER ein Stück über eine Reise ins unbekannte Leben. Ein junges Mädchen, von Wut und Neugier geleitet, entdeckt durch ihre Reise in die Fremde, worauf es ihr im eigenen Leben ankommt. Ein eigentümlicher Mensch und die unendliche Leichtigkeit eines Vogels begleiten sie dabei.

Mit dem Bühnenbildner Uli Böttcher, der auch als Musiker zu sehen und hören ist und der Sängerin Elisabeth Koch sowie der jungen Schauspielerin Hanna Bienefeld, hat FRANZ DAS THEATER drei neue Leute im Boot.

Mit ihnen agieren die Theater Franz-Darsteller:

Gabi Bleeker, Karin Bleeker, Thorsten Helker, Elke Grohmann, Christopher Mielke, Armin Nufer, José Perdomo Pinto, Ulla Roth, Uta Siegert, Willy Smith, Andreas Torke und Michael Wendt

Hinter der Bühne sind aktiv:

Christiane Jungkenn – Organisation und Betreuung

Maria Mazurek – Betreuung

Birgit Reinmann – Kostümbild

Armin Nufer – Regie und Script

Weitere Vorstellungen am 16. , 18. und 19. Januar jeweils um 20 Uhr sowie am 20. Januar um 17 Uhr
Eintritt:

Vorverkauf: 9,80 Euro / erm. 6,50 Euro

Abendkasse: 11,30 Euro / erm. 8 Euro

Direkt zum ONLINE-Vorverkauf

 

Anfahrt / Kontakt

Thalhaus Kultur für Wiesbaden

Nerotal 18
65193 Wiesbaden
0611 1851267

13. Oktober…

Samstag, den 13. Oktober 15 Uhr

Buchmesse Frankfurt

LEVEL 1 – FORUM

Anthony McCarten

„Death of a Superhero“

(„Ganz normale Helden“)

Diskussion und Lesung mit Anthony McCarten, Dr. Susanne Becker und Armin Nufer

Anthony McCarten (born 1961) is a playwright, filmmaker, poet and fiction writer. He discusses „Death of a Superhero“ and other works.

(Bild: Peter Peitsch / peitschfoto.com)

Anthony McCarten, geboren 1961 in New Plymouth/Neuseeland. Mit 25 (mit Stephen Sinclair) weltweiter Theatererfolg ›Ladies Night‹, in der unautorisierten Filmadaption (›The Full Monty‹/›Ganz oder gar nicht‹) eine der weltweit erfolgreichsten Filmkomödien. Seine vier ersten Romane bei Diogenes waren alle große Kritiker- und Publikumserfolge. Die Verfilmung von ›Superhero‹ durch Ian FitzGibbon (nach einem Drehbuch von Anthony McCarten) mit Andy Serkis, Thomas Brodie-Sangster, Jessica Schwarz, Michael McElhatton und Sharon Horgan kommt 2012 unter dem Titel ›Am Ende eines viel zu kurzen Tages‹ in die deutschen Kinos.

»Anthony McCarten ist unter den literarischen Exporten aus Neuseeland einer der aufregendsten.«International Herald Tribune

»Ein Roman ist eine Ehe, die immer in Tränen endet, ein Drehbuch ist eine Affäre mit einem Liebhaber, der gerade mit etlichen anderen Leuten zur selben Zeit schläft, und eine Kurzgeschichte ist ein Kurzbesuch bei einer Ex-Frau, die dich rührend daran erinnert, wie großartig es zwischen euch war, als es noch großartig war.« (Anthony McCarten)

Von Anthony McCarten bekamen wir in Deutschland lange Zeit nicht all zu viel zu lesen. Erst nach und nach wurden die Romane für uns übersetzt. Schon weitaus länger dürfte der in Neuseeland geborene McCarten jedoch den Theatergängern bekannt sein. Mit gerade mal 25 Jahren schrieb McCarten zusammen mit dem Drehbuchautor Stephen Sinclair („Herr der Ringe“) die Zeilen zu „Ladies Night“, einem weltweit bekannten und gefeierten Theaterstück. 2001 wurde „Ladies Night“ sogar mit dem Molière für das beste ausländische Stück ausgezeichnet. In den kommenden Jahren schrieb Anthony McCarten weitere Theaterstücke, aber auch Gedichte und Drehbücher. 1991 veröffentlichte er den Kurzgeschichtenband „A Modest Apocalypse and Other Stories“. Nachdem er 1999 mit „Spinners“ in Sachen Roman debütierte, gelang ihm 2001 auf diesem Gebiet der Durchbruch, als er seinen zweiten Roman „Englischer Harem“ veröffentlichte. Diese tragisch-komische Geschichte über Liebe, Essen und Islam sorgte vor allem im Nahen Osten für Aufruhr und avancierte 2005 in England zum Bestseller. Außerdem wurden die Zeilen on ITV verfilmt. 2008 kam „Englischer Harem“ auch endlich in Deutschland auf den Markt. McCartens dritter Roman erschien 2005 unter dem Titel „Death of a Superhero“. Der Schweizer Verlag Diogenes machte sich an eine Übersetzung und veröffentlichte diesen Roman 2007 auf Deutsch. Unter dem Titel „Superhero“ konnten wir uns nun auch endlich ein Buch von McCarten zulegen und uns selbst von dem Talent des Neuseeländers überzeugen, welches sofort eine Welle der Begeisterung los trat. Mittlerweile wurde „Superhero“ sogar fürs Kino verfilmt. Unter dem Titel „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ kam der Film im Sommer 2012 in die deutschen Kinos.

2009 erschien nach langem Warten dann auch der vierte Roman aus dem Hause McCarten. Mit „Hand aufs Herz“ erzählt uns der neuseeländische Autor von verschiedenen Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen bei einem Durchhaltewettbewerb teilnehmen, dessen Gewinn ein Auto sein soll. Die Geschichte wurde in Neuseeland bereits verfilmt und wird vermutlich auch noch zu uns nach Deutschland in die Kinos kommen. Regie führte McCarten selbst. 2010 machte sich der Diogenes Verlag an eine Übersetzung des Debütromans „Spinner“, der im englischsprachigen Raum bereits seit 1999 auf dem Buchmarkt erhältlich ist und den nun auch deutsche Leser unter dem Titel „Liebe am Ende der Welt“ verschlingen dürfen. Im Sommer 2012 folgte mit „Ganz normale Helden“ schließlich die Fortsetzung zu „Superhero“. Mit „Ganz normale Helden“ entwirft McCarten drei sehr unterschiedliche Perspektiven des Zerfalls einer Familie und stellt dabei zunächst die Konfrontation mit der Vergänglichkeit des Lebens und welche Auswirkungen die Erkenntnisse darüber auf das eigene Leben haben in den Mittelpunkt. (Kathrin Lang)

 

Interview mit Anthony McCarten zu „Superhero“ (2007)
Portrait-Special mit Anthony McCarten (2009)
Bibliographie von Anthony McCarten
1999: Liebe am Ende der Welt
2007: Superhero
2008: Englischer Harem
2009: Hand aufs Herz
2012: Ganz normale Helden

 

 

12. Mai…

Armin Nufer liest bei den

1. Alternativen Kulturtagen Wiesbaden

Bertolt Brecht

„Das Manifest“ und Gedichte

 

Samstag, 12. Mai 20 Uhr

AKU – Arbeitskreis Umwelt Wiesbaden

Rüdesheimer Str. 19 / 65197 Wiesbaden

Die Ersten Alternativen Kulturtage werden vom 10. bis 13. Mai 2012 veranstaltet.

11. Mai…

 
Freitag 11. Mai, 19.30 Uhr

Autorenlesung im Literaturhaus Wiesbaden

Helon Habila – Foto: Jide Alekija

„Öl auf Wasser“

Helon Habila

Der deutschsprachige Nigerianer Habila liest aus seinem Mitte April im Wunderhorn-Verlag auf deutsch erschienen Roman.

Armin Nufer liest die deutsche Übersetzung und moderiert die  Publikumsgespräche.

 Port Harcourt, Nigeria, im Delta des Niger. Eine Frau verschwindet. Dies wäre keine Nachricht in den Medien wert, handelte es sich nicht um eine Britin, die Ehefrau eines hochrangigen Mitarbeiters einer ausländischen Ölgesellschaft. Die Entführung ist offensichtlich das Werk einer Rebellengruppe, die gegen die Ölgesellschaften kämpfen, die das Land ausbeuten und zerstören. Der junge Journalist Rufus wittert die Chance zu einer großen Story und macht sich auf die Reise ins Delta des Nigers. Mit wachsendem Entsetzen nimmt Rufus die Zerstörung der Umwelt wahr, die Eskalation der Gewalt, die je eigenen Profitinteressen, die die widerstreitenden Kräfte – Ölgesellschaften, Polizei und Armee, Politiker und lokale Würdenträger auf der einen Seite, die Rebellen mit ihren Sympathisanten auf der anderen – in den Auseinandersetzungen verfolgen, die Entmenschlichung auf beiden Seiten der Front.

Opfer sind in jedem Fall die einfachen Menschen, Fischer zumeist, die im Delta des Flusses leben. Hoffnung vermittelt einzig ein Dorf auf der kleinen Insel Irikefe, das einen humanistischen, egalitären Gegenentwurf  lebt, im Einklang mit der Natur, ihren Rhythmen und Gesetzen folgend. Doch auch hier ist nicht alles so, wie es scheint. Wie überhaupt nichts so ist, wie es an der Oberfläche aussieht. Öl auf Wasser ist Bildungsroman und Umweltkrimi zugleich, Politthriller und anrührende Liebesgeschichte.

Helon Habila, 1967 in Nigeria geboren, studierte Literatur und arbeitete als Journalist. Für seine Romane und Kurzgeschichten wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Für sein erstes literarisches Werk Waiting for an Angel, erhielt er den Caine Prize for African Writing und 2003 den Commonwealth Writers‘ Prize für die beste Erstveröffentlichung. Öl auf Wasser ist der erste Roman, der auf Deutsch in der Übersetzung von Thomas Brückner erscheint. Habila lehrt kreatives Schreiben an der George Mason University in Fairfax/USA und lebt in den USA und Nigeria.

»Habilas Stil hat jene Mischung aus Eleganz und verdammt guter Geschichte, die wir mit Conrad und Graham Greene verbinden. Großartig.«
The Times

»Meisterhaft. Baut auf der Tradition des klassischen Detektivromans auf und funktioniert zugleich auf einer tiefer gehenden, metaphorischen und philosophischen Ebene. Habila besitzt die filmische Fähigkeit, Szenen in das Bewusstsein zu brennen.«
Independent

Freitag, 11. Mai, 19.30 Uhr

Literaturhaus Wiesbaden / Frankfurter Straße 1 / 64189 Wiesbaden

0611/3415837 oder literaturhaus-wiesbaden@freenet.de

Eintritt: 8 Euro / 5 Euro ermäßigt

 

14. April…

 

Samstag, 14. April, 19.30 Uhr 

Autorenlesung im Literaturhaus Wiesbaden

Der anglo-ghanaische Multikünstler Nii Parkes, der sich bisher vor allem als Poetry-Slamer einen Namen gemacht hat, kommt am 14.April nach Wiesbaden, um seinen Krimi-Erstling „Die Spur des Bienenfressers“ vorzustellen. Mit seinem packenden Debütroman belegte der Schriftsteller mit afrikanischen Wurzeln auf Anhieb einen Platz unter den zehn besten Krimis der Arte-Krimi Bestenliste 2010 und war auf der Shortlist für den Commenwealth Writers Prize 2010.

Nii Parkes wird am 14. April im Wiesbadener Literaturhaus aus seinem Debütroman lesen. Die deutsche Übersetzung liest Armin Nufer. (Foto: Marianne San Miguel)
 

 

„Die Spur des Bienenfressers“

Nii Parkes (Ghana/London)

 »Der 1974 in London geborene und in Ghana aufgewachsene Nii Parkes stellt die alte Krimi-Formel ›Wer hat’s getan?‹ auf den Kopf. ›Was ist gestorben?‹ lautet die Frage hier, und Parkes konfrontiert seinen Helden mit einer Welt, in der Wissenschaft korrumpierbar und Wunderbares möglich erscheint. Kayo soll einen Tatverlauf konstruieren, der mit den gesicherten Beweis- mitteln übereinstimmt, doch beim Palmweintrinken mit den Dörflern erfährt er eine Geschichte, die die Herkunft des Dings in der Hütte auf fantastische Weise erklärt. Parkes gibt dem Kriminalroman eine neue Wendung, aber am Ende kommt es auch hier darauf an, wer eine geladene Pistole in der Hand hat.«

(Ulrich Baron, in «Spiegel online» 18.09.2011)

»Parkes schreibt, die Handlung lässt vermuten, voller Humor und voller Liebe für seine Figuren und für die eigenwilligen Charaktere einer archaisch anmutenden Welt. Dabei entwickelt er seine Geschichte dramaturgisch geschickt, beschleunigt er sie bis in ein vergnügliches und dabei doch auch weises Finale. So kommt ›Die Spur des Bienenfressers‹ flott, unterhaltsam und gewinnend klug daher – einfach bestens, nicht nur für ein Romandebüt«

(Manfred Loimeier, in «Neues Deutschland» 17.01.2011)

Der Autor liest auf englisch, die deutsche Übersetzung liest Armin Nufer


Literaturhaus Wiesbaden / Frankfurter Straße 1 / 64189 Wiesbaden

0611/3415837 oder literaturhaus-wiesbaden@freenet.de

Eintritt: 8 Euro / 5 Euro ermäßigt

Platzreservierung auch im Weltladen Wiesbaden möglich.

 

 

22. März…

Lesung mit Armin Nufer

am

Do., 22. März, 19.30 Uhr

Weltladen Wiesbaden

 

„Chronik eines angekündigten Todes“

von Gabriel Garcia Marquez

(1. Teil)

Bayardo San Roman heiratet Angela Vicario und muss in der ersten geimeinsamen Nacht feststellen, dass Angela kein Jungfrau mehr ist, was den Stolz Bayardos unwiederbringlich zerstört. Es gibt nur einen Ausweg: Der Schuldige Mann muss umgebracht werden. Den Mord nehmen die Zwillingsbrüder Angelas in die Hand, total betrunken von der Hochzeit, aber versucht, die zerstörte Familienehre dadruch wiederherzustellen. Als Schuldigen nennt Angela Santiago Nasar, dessen Vergehen durch nichts bewiesen ist. Der gesamte Roman steuert geradeswegs auf die Ermordung Nasars zu.

Die Handlung  spielt innerhalb einer Nacht, beziehungsweise eines Morgens. Sie wird aus der Sicht eines nach 27 Jahren in das Dorf Zurückkehrenden erzählt. Der Roman erzählt in dokumentarischer, fast journalistischer Genauigkeit die Umstände, in denen ein ganzes Dorf von der bevorstehenden Gewalttat weiß, aber niemand sie zu verhindern vermag, obwohl selbst die zukünftigen Täter mehr aus Pflichtbewusstsein als aus Überzeugung handeln, ja sogar regelrecht hoffen, dass jemand sie an der Tat hindern möge.

Lesung des zweiten und letzten Teils am 12. April, 19.30 Uhr.


 Weltladen Wiesbaden

Oranienstr. 52, 65185 Wiesbaden

T: 06 11 – 37 37 29 

EINTRITT FREI – SPENDEN WILLKOMMEN

 

 


Warning: sizeof(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /var/www/vhosts/h80330.web55.alfahosting-server.de/html/nufer/wp-content/plugins/bmo-expo/classes/theGallery.php on line 136