Veranstalter: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. in Kooperation mit Litprom e.V. (Frankfurt)
Der Protagonist, ein nigerianisch-amerikanischer Akademiker, zieht mit seiner amerikanischen Frau nach Berlin, als diese dort ein renommiertes Kunststipendium erhält. In Berlin lernt er viele afrikanische Immigranten und Geflüchtete kennen und erfährt so von ihren Fluchterlebnissen. Diese Begegnungen führen bei ihm, der als schwarzer Intellektueller ein privilegiertes und sicheres Leben führt, zu einer tiefen Selbstreflexion.
Er stellt sein bisheriges Leben in Frage und merkt, dass er unlösbar mit den Schicksalen der Migranten verbunden ist und sein Leben nicht länger getrennt von deren alltäglicher Not führen kann. Als er eine junge Frau aus Sambia in die Schweiz begleitet, wo sie die Todesumstände ihres Bruders klären will, steigt er auf der Rückreise nach Berlin ohne Papiere in den falschen Zug und landet in einem Flüchtlingslager am italienischen Mittelmeer …
Es liest Armin Nufer. Er lebt seit 37 Jahren als freier Schauspieler, Regisseur, Hörfunk-, TV-, Werbe- und Synchronsprecher in Wiesbaden. Auftritte hatte er u.a. an Schauspielhäusern in Frankfurt, Mainz und Wiesbaden. Häufig ist er auch in Fernsehproduktionen zu sehen und ist im Literaturhaus ständiger Gast als Vortragender und Moderator.
Moderation: Anita Djafari, die eine begeisterte Literaturvermittlerin ist. Sie arbeitete bis vor Kurzem als Geschäftsführerin von Litprom e.V. (Frankfurt), der sich für die Verbreitung der Literaturen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt einsetzt.
Die Lesung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Wunderhorn Verlags.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Litprom e.V. (Frankfurt)
Ein nigerianischer Akademiker, zieht mit seiner US-amerikanischen Frau aus den Vereinigten Staaten nach Berlin, wo er afrikanische Immigranten und Geflüchtete kennenlernt und von ihren Fluchterlebnissen erfährt. Diese Begegnungen führen bei ihm, der als schwarzer Intellektueller ein privilegiertes und sicheres Leben führt, dazu, dass er sein bisheriges Dasein in Frage stellt. Er merkt, dass er unlösbar mit den Schicksalen der Migranten verbunden ist und sein Leben nicht länger getrennt von deren alltäglicher Not führen kann. Als er eine junge Frau aus Sambia in die Schweiz begleitet, wo sie die Todesumstände ihres Bruders klären will, steigt er auf der Rückreise nach Berlin ohne Papiere in den falschen Zug und landet in einem Flüchtlingslager am italienischen Mittelmeer.
Es liest Armin Nufer. Moderation: Anita Djafari.
Die Lesung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Wunderhorn Verlags. Ein Veranstaltung in Kooperation mit Litprom e.V. (Frankfurt)
Eintritt frei
Im Burggarten der Burg Sonnenberg in Wiesbaden
LITERATUR FESTIVAL – Sehnsuchtsorte. Fluchtorte. A u f l i t e r a r i s c h e n E n t d e c k u n g s r e i s e n 20. – 25. August 2021
Radio für Kinder – Hörfest Wiesbaden Lauschinsel | Klänge – Sounds – Geschichten
Im Rahmen des Hörfests Wiesbaden beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler vieler Wiesbadener Klassen einmal im Jahr mit Klängen, Sounds und Geschichten.
Nach der Sendung kannst ist „Klänge – Sounds – Geschichten“ noch bis zum 29. August hier zu hören.
Unter Anleitung und mit viel Eigeninitiative entstehen abwechslungsreiche und kreative Klangprojekte, die von den Wiesbadener Künstler*innen Ako Karim, Armin Nufer, Christine Wörl, Cornelius Hummel, Priska Janssens und Ulrich Phillipp unterstützt werden. Im Vordergrund stehen hier aber immer die Ideen der Kinder. Die Ergebnisse reichen von geräuschvoll vertonten Geschichten bis hin zu außergewöhnlichen Klang-Experimenten mit Alltagsgegenständen oder der eigenen Stimme. Auf der Lauschinsel werden sie vorgestellt und in Ausschnitten gesendet.
Die Schreibwerkstatt bietet Menschen mit Migrationshintergrund einen kreativen Rahmen, Gedanken und Phantasien unter professioneller Anleitung aufzuschreiben und gemeinsam an der Weiterentwicklung der Texte zu arbeiten.
Neben der Auseinandersetzung über Inhalt, Form und Gestalt der Texte und der Arbeit am öffentlichen Vortrag wird die Werkstatt durch Reflexionen über das Schreiben ergänzt.
Freuen Sie sich auf interessante, spannende Texte von Mohammad Vafaei, Samira Almoziel, Ibrahima Barry, Salih Özkan, Arnavaz Torabi
Anmeldung c/o armin_nufer(at)yahoo.de oder 01739579656
Veranstaltungsort: Museum Wiesbaden, Friedrich-Ebert-Allee 2
Eintritt frei – Spenden willkommen
Veranstalter: Armin Nufer in Kooperation mit dem Museum Wiesbaden
Das Projekt wurde ermöglicht durch das Kulturamt Wiesbaden
Die Gäste müssen einen tagaktuellen negativen Corona-Test, den Nachweis über die Impfungen im Impfausweis oder eine Genesenenbescheinigung vorweisen. Angaben zur Kontaktnachverfolgung sind verpflichtend (mittels Luca-App oder auf Papier).
Es gelten weiterhin die bestehenden Hygienemaßnahmen sowie Abstandregelungen und Maskenpflicht.
Perfomance für zwei Schauspieler*innen und zwei Musiker*innen
Mittwoch 23.06.2021 – 19 Uhr
Foto Marcus Bohl
Foto Torsten Helmker
Foto Marcus Bohl
Foto Torsten Helmker
Foto Anne Fischer
Foto Marcus Bohl
Foto Marcus Bohl
Foto Torsten Helmker
Mit Texten über und von Siddharta Gautama, von Menschen in Gefängnissen, John Cage und anderen.
Wie interpretiert man die Welt aus einem Gefängnis, wie als erleuchteter Buddha und wie als avantgardistischer Musiker und Autor des 20. Jahrhunderts?
Durch Überführung von Textfragmenten in performative Aktion verwickelt BUDDHACAGE die Zuschauer in Spannungsfelder aus Sprache, Bewegung und Musik.
Die beiden Darsteller*innen Sabine Gramenz und Armin Nufer bearbeiten die Texte mit Körper und Stimme. Vokalistin Silvia Sauer und Schlagzeuger Jörg Fischer verfremden und verwandeln sie in Musik, Töne und Cluster. Gemeinsam erzeugen alle einen Wahrnehmungssog in einem nicht exakt planbaren Wort-Klang-Geschehnis.
Idee, Manuskript und Regie: Armin Nufer
Veranstaltungsort: MARLEEN im Liliencarée Wiesbaden. Bahnhofsplatz 3. Erster Stock
Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch das Kulturamt Wiesbaden. Sie findet statt anläßlich des Hörfestes Wiesbaden 2021
Hier gibt es die Tickets für 5 oder 8 Euro + VVK-Gebühr:
Achtung! Zum Einlass wird ein tagesaktuelles zertifiziertes Coronaschnelltestergebnis bzw. ein Impf-/ Genesungsausweis mit Personalausweis benötigt. Während der gesamten Veranstaltung besteht Maskenpflicht.
Fotos: Oliver Rüther
Jörg Buschka auf facebook: „Gestern anlässlich des hr2-Hörfest: Buddhacage im Wiesbadener #Marleen: die Performance BUDDHACAGE nach Konzept und unter der Regie von Armin Nufer, der zusammen mit seiner Schauspielkollegin Sabine Gramenz, der Vokalistin Silvia Sauer und dem Schlagzeuger Jörg Fischer Texte über und von Siddharta Gautama, Menschen in Gefängnissen John Cage und anderen in fesselnde Aktionen verwandelte. Überhaupt war es an sich schon großartig, wieder Teil eines Publikums sein zu dürfen und Kunst zu erleben. Nufer/Gramenz bildeten im Rahmen der etwa 70 Minuten dauernden Inter-pretationen eine Aktionsachse, um die herum sich die Spannungsfelder aus Sprache, Bewegung und Musik sponnen, – immer im Blickfeld: die physische und geistige Freiheit und eben auch Un-Freiheit des Menschen, ob nun aus der Perspektive eines Gefängnisinsassen, eines Erleuchteten oder eines Avantgarde-Musikers. Sauer brach dabei durch ihren immer überraschenden Mix aus nahezu übersinnlichem, fast „unweltlichem“ Gesang und sich Bahn brechenden Lauten sämtliche angestauten Corona-Verkrustungen auf, alles begleitet durch Fischers Schlagstock-Einlagen, mit denen er auch schon mal das Kit verließ und die karge, reduzierte Bühnendeko antrommelte. In graue Arbeitsoveralls gehüllt, gleichsam wie Zeitreisende, sich der universellen Kontrolle entreißende Lemminge oder handfeste Arbeiterinnen und Arbeiter, traten die vier miteinander ins Gespräch und Interaktion und ließen die Zuschauer wie barocke Wunderheiler oder Wanderphilosophen an ihrer Innenschau teilhaben. Füllten Wasser aus Eimern um, bauten sich kleine Podeste, auf die sie sich dann wie Redner stellten, machten während des Vortragens Handstände oder ließen sich in einen Teppich einrollen. Immer im Dienste vom Fassen-können der eigenen Augen- und Stand-Höhe, des Begreifens meiner Reichweite und Begrenzung. Schließlich entfiel auch die Grenze hinter der Vierten Wand, wurden Zuschauerinnen und Zuschauer von den Künstlern mit peinlich ironisch-überspitzten Fragen nach ihrem Alkoholkonsum schockiert wie von Hyänen des Boulevardjournalismus. Mörtel und Wasser begreife ich hier als Sinnbilder für verrinnende Zeit und zeitlich begrenzte Lebenschancen, im Zusammenspiel als menschgemachte Bauwerke aber eben auch als Zeichen für Beständig- und Gültigkeit. Bestehen und sich-verlieren und wiederfinden, schließlich im Bühnenbild die Frage, was es im Kern bedeutet, wenn wir als selbstbefähigte Gestalter auch unsere Welt auf ein Podest heben, – allerdings Jeder für sich, wie eine Wagenburg aus mehreren Welten, während es doch hier zwingend Konsens geben muß, – angesichts der lediglich einen, für uns erreichbaren Erde, auf der wir alle zusammen alles – je nach Perspektive – sowohl gestalten dürfen aber eben auch erdulden müssen.“
Ernesto Cardenal und andere nicaraguanische Autorinnen
Armin Nufer liest aus dem Werk des im März 2020 verstorbenen weltbekannten nicaraguanischen Dichters, Revolutionärs und Politikers Ernesto Cardenal.
Jorge Sepulveda spielt auf der Gitarre und singt lateinamerikanische Lieder. Neben Texten von und über Cardenal trägt Nufer Texte von Michèle Najlis, María López Vigil und Pedro Corrales vor.
Eintritt: 12 / 10 €
Veranstalter: Nueva Nicaragua Wiesbaden + Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden
Veranstaltungsort: Landesmuseum Wiesbaden
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Wiesbaden und des Landesmuseums Wiesbaden
Amnesty International Wiesbaden lädt Sie herzlich zur Lesung ein:
VERFOLGTE SCHRIFTSTELLER*INNEN
2019 wurden 212 Autor*innen und 495 Medienschaffende bedroht, entführt, inhaftiert, getötet.
Im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit vom 03. – 10. Mai liest Schauspieler und Sprecher Armin Nufer Texte von verfolgten Schriftstellern, Journalisten und Bloggern. Dazu Zählen der in der Türkei lange inhaftierte und eben erst freigelassene Schriftsteller Ahmet Altan. Der Blogger Raif Badawi, seit 2012 in Saudi Arabien in Haft. Yirgalem Fisseha Mebrahtu, eritreische Journalistin und Schriftstellerin, lebt nach über 6 Jahren Haft und anschließender Flucht seit Dezember 2018 in Deutschland als Stipendiatin des Writers in Exile-Programm des deutschen PEN. Sowie von vielen weiteren Journalist*innen, Buchhändler*innen, Lyriker*innen…. Dazu gibt es von Amnesty International aktuelle Informationen zu den Betroffenen
Lesung: Armin Nufer Musik: Mohammad Mahmoud, Gitarre.