26. Mai…

Stillstand gibt es nicht

2. Alternative Kulturtage Wiesbaden

„Baustelle Revolution“ von Lucio Urtubia

Lesung und Filmausschnitte

An nichts glauben und doch alles für möglich halten.

Lucio Urtubia, spanischer Anarchist und Unterstützer verschiedener linker Gruppierungen beschreibt in seiner Autobiographie sein bewegtes Leben. Gekennzeichnet durch Erfahrungen der alltäglichen Repression im Faschismus schließt er sich dem anarcho-syndikalistischen Widerstand gegen die Franco-Diktatur an. Das Fälschen von Dokumenten und Geldbeschaffungsaktionen spielen im Leben des gelernten Maurers fortan eine große Rolle und zahlreiche Widerstandsorganisationen profitieren von seinen Fertigkeiten. Die Autobiographie Lucio Urtubias wird durch Auszüge des Films „Lucio Urtubia – Anarquista y Albanien“ untermalt.

Es liest Armin Nufer

 

Sonntag, 26. Mai, 19.30 Uhr

Café Klatsch

Marcobrunnerstraße 9

65197 Wiesbaden

Fon: 0611-440266 

Die Alternativen Kulturtage Nr.2  werden vom 21. bis 29. Mai 2013 veranstaltet.

Programm und Programmänderungen unter akwi.blogsport.de

 

23. Mai…

Leseratten am Bücherschrank

 

Gemeinsames Fest aller fünf Altstadt-Kitas rund um den Bücherschrank am Karmeliterplatz.

9.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Armin Nufer liest.

 Armin 9

16. Mai…

 

GANZ SCHÖN WILD

Kinderperformance veranstaltet vom

Amt Für Soziale Arbeit und Die Kunstwerker

Große Schlachthofhalle Wiesbaden

60 Schülerinnen und Schüler aus der Bodelschwingh-, der Ludwig-Beck-, der Hermann-Ehlers-, der Wichern- und der Diesterwegschule zeigen eine Aufführung in der vom Bühnenbild über die Musik bis zum Tanz alle Elemente gemeinschaftlich erarbeitet wurden.

Regie: Armin Nufer

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Karten gibt es hier

 

18. April…

Donnerstag, 18. April, 19.30 Uhr

 

Mosambik heute

Literaturlesung und Expertengespräch

mit Armin Nufer, Schauspieler und Sprecher und Peter Ripken, Journalist, Herausgeber und Afrikaexperte

 

Vorgestellt wird der Roman

UNTER DEM FRANGIPANIBAUM

 

Frangipanibau

(Bilder: Unionsverlag) 
 

von Mia Couto

( geb. 1955  Sohn portugiesischer Einwanderer, wohnhaft in Maputo, Mosambik)

couto mia

Charakteristisch für seine Werke ist die inhaltliche Nähe zum lateinamerikanischen magischen Realismus und seine souveräne Verwendung der portugiesischen Sprache. Couto ist befreundet mit Henning Mankell, der auch das Vorwort zum FRANGIPANIBAUM schrieb.
In einem Altenheim in der Provinz versucht ein Inspektor den Todesfall eines Bewohners aufzuklären und wird während seiner Ermittlungen in Kultur und Geschichte des Landes eingewoben/verstrickt.
„Ich bin der Tote“ – so fängt der Roman an. Nein, das ist nicht der, um den es geht. Das ist ein Halbtoter, der schon lange unter der Erde liegt. Davon später. Gesucht: Die Mörder von Vasto Excelencio, dem Direktor des Altenheims.
Das Altenheim: eine bröckelnde Festung auf einer Insel, vom Festland Mosambiks durch einen Minengürtel getrennt, nur mit dem Helikopter erreichbar. Hat der Direktor die Alten ausgeplündert? War er in Waffenschmuggel verstrickt?
Was befindet sich in den ewig verschlossenen Lagerschuppen? Und warum redet der ermittelnde Inspektor total an den Alten vorbei und auch an der Krankenschwester, mit der er der Tradition gemäß erst mal Sex haben müsste (sagt sie).

 

Unknown

(Bild: Peter Ripken)

Peter Ripken konfrontiert uns mit Mosambiks Vergangenheit, Postkolonialismus, dem gepriesenen und gescholtenen Wirtschaftswunderland und seiner zukünftigen Entwicklung. Als Literaturvermittler wird er auch über Kultur und Literatur im heutigen Mosambik sprechen.

 

Donnerstag, 18. April, 19.30 Uhr

Veranstalter: Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden / Weltladen Wiesbaden in Zusammenarbeit mit dem 

Literaturhaus Wiesbaden / Frankfurter Straße 1 / 64189 Wiesbaden

0611/3415837 oder literaturhaus-wiesbaden@freenet.de

Eintritt: 9 Euro / 6 Euro ermäßigt

 

16. Februar…

Bertolt-Brecht-Abend

„Der gefühlte Mann“

Lieder, Lyrik, Prosa von Bertolt Brecht, Kurt Weill u.a

„Alle Laster sind zu etwas gut, und der MANN auch, sagt Baal, der sie tut.”

Den MANN beschreibt uns Brecht als Gauner, Arbeiter, Zuhälter, Kapitalist, Ankläger, Liebender, Soldat und, natürlich, als Verlierer – Drei Herren und ihre Gäste singen, spielen Klavier und sprechen. Mit überraschenden und bekannten Songs und Zitaten wird dem Wesen Mann listig, lustvoll, launig und kritisch nachgefühlt.

„Gegen Abend versammle ich um mich MÄNNER, wir reden uns dann mit GENTLEMEN an …und sagen: es wird besser mit uns. Und ich frage nicht: Wann?”

Kurt Sternberger, Armin Nufer, Jürgen Schmidt und Gäste

Samstag, 16.02. / Beginn: 18 Uhr / Eintritt: frei, Spenden willkommen
Evangelisches Gemeindehaus Wiesbaden-Bierstadt
Anton-Jäger-Straße 2
65191 Wiesbaden
Tel.: 0611 – 1 89 91 57

 

Bierstadt-Evangelisch…

 

25. Januar…

Bertolt-Brecht-Abend

„Der gefühlte Mann“

Lieder, Lyrik, Prosa von Bertolt Brecht, Kurt Weill u.a

„Alle Laster sind zu etwas gut, und der MANN auch, sagt Baal, der sie tut.”

Den MANN beschreibt uns Brecht als Gauner, Arbeiter, Zuhälter, Kapitalist, Ankläger, Liebender, Soldat und, natürlich, als Verlierer – Drei Herren und ihre Gäste singen, spielen Klavier und sprechen. Mit überraschenden und bekannten Songs und Zitaten wird dem Wesen Mann listig, lustvoll, launig und kritisch nachgefühlt.

„Gegen Abend versammle ich um mich MÄNNER, wir reden uns dann mit GENTLEMEN an …und sagen: es wird besser mit uns. Und ich frage nicht: Wann?”

Kurt Sternberger, Armin Nufer, Jürgen Schmidt und Gäste

Freitag, 25.01. / Beginn: 18.30 Uhr / Eintritt: frei, Spenden willkommen
Römerquellen-Treff
Sertoriusring 31
55126 Mainz-Finthen
Tel.: 06131- 62 99 18

 

Zum Römerquellen-Treff  geht es hier…..

 

15. Januar…


Dienstag, den 15.Januar 2013 um 20 Uhr

Premiere FRANZ DAS THEATER

Der Unbekannte und das Mädchen

 

Ein Theaterprojekt für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung

Eine junge Frau fühlt sich unverstanden und verlässt ihr Zuhause. Unterwegs begegnet sie dem geheimnisvollen Unbekannten und lernt mit ihm eine Welt kennen, die sie staunen macht.

Von einer, die auszog, um das Leben zu lernen….Pressespiegel

Seit vielen Jahren veranstaltet das Wiesbadener thalhaus nun schon die Theaterprojekte von FRANZ DAS THEATER, das aus der Initiative der Lebenshilfe Wiesbaden e.V. hervorgegangen ist.

In DER UNBEKANNTE UND DAS MÄDCHEN – unter der Regie und nach dem Script von Armin Nufer – zeigt FRANZ DAS THEATER ein Stück über eine Reise ins unbekannte Leben. Ein junges Mädchen, von Wut und Neugier geleitet, entdeckt durch ihre Reise in die Fremde, worauf es ihr im eigenen Leben ankommt. Ein eigentümlicher Mensch und die unendliche Leichtigkeit eines Vogels begleiten sie dabei.

Mit dem Bühnenbildner Uli Böttcher, der auch als Musiker zu sehen und hören ist und der Sängerin Elisabeth Koch sowie der jungen Schauspielerin Hanna Bienefeld, hat FRANZ DAS THEATER drei neue Leute im Boot.

Mit ihnen agieren die Theater Franz-Darsteller:

Gabi Bleeker, Karin Bleeker, Thorsten Helker, Elke Grohmann, Christopher Mielke, Armin Nufer, José Perdomo Pinto, Ulla Roth, Uta Siegert, Willy Smith, Andreas Torke und Michael Wendt

Hinter der Bühne sind aktiv:

Christiane Jungkenn – Organisation und Betreuung

Maria Mazurek – Betreuung

Birgit Reinmann – Kostümbild

Armin Nufer – Regie und Script

Weitere Vorstellungen am 16. , 18. und 19. Januar jeweils um 20 Uhr sowie am 20. Januar um 17 Uhr
Eintritt:

Vorverkauf: 9,80 Euro / erm. 6,50 Euro

Abendkasse: 11,30 Euro / erm. 8 Euro

Direkt zum ONLINE-Vorverkauf

 

Anfahrt / Kontakt

Thalhaus Kultur für Wiesbaden

Nerotal 18
65193 Wiesbaden
0611 1851267

28. November…

 

Mittwoch, den 28. November, 19.30 Uhr 

 

Lesung mit Musik im Literaturhaus

„Hagel auf Zamfara“ von Sefi Atta

Armin Nufer, Lesung / Ulrich Phillipp und Georg Wolf, Kontrabass

Sefi Atta ist eine der talentiertesten zeitgenössischen Autorinnen Afrikas. In elf Geschichten aus ihrer Heimat Nigeria führt sie virtuos durch unterschiedliche Milieus und Erzählperspektiven. Leidenschaftlich schildert sie außergewöhnliche Menschen, Aberglaube, religiösen Fanatismus und die Kluft zwischen Arm und Reich. Ihre Figuren sind liebevoll gezeichnet. Sie leben in Lagos, London und den USA oder sind auf der Flucht nach Europa. Sie sind korrupt oder verfechten das Recht der Scharia. Und sie alle sind Zeitzeugen einer entfesselten Welt. Der Leser erfährt durch die leise, nah an politisch-historischen Ereignissen erzählten Geschichten das Nigeria Sefis Attas als eine „Nation geeint im Chaos“.

In der berührenden Titelgeschichte rekapituliert eine muslimische Ehefrau aus der Einzelhaft ihr Leben. Aus der Ehe mit einem lieblosen Mann hat sie sich in eine erfundene erotische Begegnung mit einem Fremden geträumt. Dem Mann genügt der Verdacht auf Ehebruch. In der Zelle wartet die Frau auf ihre Steinigung.


 Sefi Atta wurde 1964 in Lagos / Nigeria geboren und studierte Creative Writing in Los Angeles. Ihre Kurzgeschichten, Hörspiele und Romane wurden vielfach ausgezeichnet. Ihr Roman „Sag allen, es wird gut“ wurde in die Empfehlungsliste „Weltempfänger“ aufgenommen. Sefi Atta lebt mit Familie in Mississippi und unterrichtet an der dortigen Uni. (Bild: Peter Hammer Verlag)
 
Die Kontrabassisten Ulrich Phillipp (Wiesbaden) und Georg Wolf (Gießen) spielen außer im Duo auch in zahlreichen Ensembles. Die Neue Zeitschrift für Musik nennt die beiden ein eingespieltes Team, das sich prächtig darauf versteht, miteinander zu improvisieren und aus verschiedensten Klängen einen äußerst homogenen Gesamtklang entstehen zu lassen.

 

Mittwoch,  den 28. November, 19.30 Uhr

Literaturhaus Wiesbaden / Frankfurter Straße 1 / 64189 Wiesbaden

0611/3415837 oder literaturhaus-wiesbaden@freenet.de

Eintritt: 9 Euro / 6 Euro ermäßigt

Platzreservierung auch im Weltladen Wiesbaden möglich.

Eine Veranstaltung des Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden e.V. mit Unterstützung des Literaturhauses Villa Clementine sowie freundlicher Unterstützung von litprom Frankfurt.

 

 

9.November…


9. November 2012

Premiere

Ninotschka

von Melchior Lengyel

inszeniert von Armin Nufer

Die drei Geheimdienstler Yakuskin, Mamajew und Bibinski sind zwischen den beiden Weltkriegen nach Paris abkommandiert. Von dort sollen sie in ihrer Funktion als “Abgesandte zur Rückführung russischen Eigentums im Ausland” ein Rembrandt-Gemälde aus dem Besitz der emigrierten Großfürstin Tatjana zurückholen, das die noch junge Sowjetmacht für sich beansprucht. Paris galt nach der Oktoberrevolution als “Hauptstadt der russischen Diaspora”. Doch der als Mittelsmann fungierende und mit Tatjana verbandelte französische Lebemann Leon sorgt für reichliche Ablenkung durch das aufregende Pariser Leben, sodass die drei sich nur allzu gerne vom Pfad der kommunistischen Tugend weglocken lassen. Wie auch die Sonderbeauftragte Ninotschka, die ihnen der KGB hinterher schickt. Womit keiner gerechnet hat: Sie und Leon verlieben sich ineinander.

1939 schrieb Melchior Lengyel gemeinsam mit Billy Wilder sein 1936 entstandes Theaterstück „Ninotschka“ für Regisseur Ernst Lubitsch zum Drehbuch um. Der Film wurde um seine Hauptdarstellerin Greta Garbo „gestrickt“ und eine riesen PR-Maschine unter dem Slogan „Garbo laughs“ in Gang gesetzt. Es war der erste Auftritt der schwedischen Schauspielerin in einer Komödie .  Entfaltet der Film seine Wirkung durch die gegen den Strich besetzte Garbo und Aufnahmen, die quer durch Paris führen, dann liegt die Kraft des Theaterstückes in seinem unverblümten polit-satirischen Grundton. 1936 geschrieben, ist es eine einzige Kritik auf totalitäre Systeme, die Lengyel mit klugen Pointen,  slapstickhafter Situationskomik à la Marx-Brothers, feinfühligem Humor und liebenswerten Charakteren geradeheraus formuliert. Linientreue zu ihrem jeweiligen System – Kommunismus und Kapitalismus – gelingt keinem der Charaktere. Egal wie sehr sie sich aus Angst vor Bespitzelung, Straflager oder Existenznot darum bemühen: Sie schwächeln ihrer Menschlichkeit wegen.

“Stalin won’t like it.” (New York Times, 10. November 1939)


REGIE: Armin Nufer

mit Pank und Ratius – Kleine Bühne Budenheim e.V.

PREMIERE: 09.November 2012, 20 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN: 10./16./17./18./23./24. November, 20 Uhr

(Einlass und Abendkasse jeweils 19.30 Uhr)

ORT: Theatersaal im Gasthaus „Zum goldenen Ritter”,  Hauptstraße 1, 55257 Budenheim

EINTRITT: 10 Euro (eine Ermäßigung von 2 Euro für Schüler und Studenten wird an der Abendkasse erstattet)

VORVERKAUF: Schreibwaren Lang, Stefanstraße, Budenheim, Tel.: 06139/5587

 

 

26. Oktober…

Donnerstag, den 26. Oktober  20 Uhr 

 

Europäisches Literaturfestival Siegen

 

Bonmot – Literatur aus Frankreich

„Mischehe“ von Marc Weitzmann

„Die ehrenwerte Gesellschaft“ von Dominique Manotti & DOA

 

Bei Bonmot kommen zum 50. Jubiläum des Élysée-Vertrages die Freunde der französischen Literatur auf ihre Kosten.

 

(Marc Weitzmann, Bild: Isabelle Boccon-Gibod)

Der in Paris lebende Autor und Journalist Marc Weitzmann stellt seinen Roman Mischehe vor, der bei seinem Erscheinen im vergangenen Jahr in Frankreich eine heftige Debatte auslöste. Darin greift Weitzmann einen authentischen Fall auf: In Nizza verschwindet der neunjährige Sohn des Ehepaars Cottard. Obwohl die Leiche des Kindes nie gefunden wird, macht man dem Vater den Prozess. Aus der Skandalmeldung eines wahren Verbrechens macht Weitzmann Literatur, nähert sich den Figuren bis ins Innerste und konfrontiert seinen Erzähler schonungslos mit dessen Familiengeschichte und seiner jüdischen Identität.

Auf der Literatur-Couch im Lys nimmt anschließend eine Autorenduo Platz: Dominique Manotti und der mysteriöse DOA sprechen über ihren Thriller Die ehrenwerte Gesellschaft. Eine Gruppe junger Ökoaktivisten plant kurz vor der Präsidentschaftwahl  einen spektakulären Coup gegen die französische Atompolitik, der das Machtgeflecht aus Politik und Eliten der französischen Industrie ins Wanken bringt. Fesselnd und schnörkellos beschreiben Manotti und DOA Korruption und Intrigen der herrschenden Klasse. Eine düstere Affäre, fiktiv und doch so nahe an der Realität, dass es einen frösteln lässt.

Durch den Abend führt die Journalistin Tanja Kuchenbecker, die seit mehr als 15 Jahren in Paris lebt und unter anderem für Focus und Tagesspiegel schreibt. Mit ihrem humoristischen Erfahrungsbericht Le Fettnapf. Wie ich lernte, mich in Frankreich nicht zum Horst zu machen, landete sie einen Publikumserfolg.

Den deutschen Lesepart übernimmt Armin Nufer.

Sprache: Französisch / Deutsch

 

Donnerstag,  den 26. Oktober 20 Uhr

Vielseitig Europäisches Literaturfestival Siegen / Kulturhaus Lys / St.-Johann-Str. 18 / Siegen 

Eintritt:  VVK 10 Euro / AK 12 Euro / ermäßigt 8 Euro